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Chiropraktik

Chiropraktik (Amerikanisches System nach Dr. Palmer)

Die Chiropraktik wurde von A. Palmer aus Davenport, Iowa 1895 eingeführt. Seit dem ist ein langer Entwicklungsweg zurückgelegt worden. Der Chiropraktiker stellt das Vorhandensein von Funktionsstörungen der Wirbelsäule oder der Gelenke fest und hilft dem Körper sich selbst zu helfen, indem er nach bestimmten Regeln Kraft auf den Körper ausübt.

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Der Chiropraktiker renkt Knochen nicht wie landläufig angenommen mit grober Kraft wieder ein, sondern er erleichtert dem Körper die Korrektur der Störungen. Während der Behandlung wird die Funktionsstörung der kleinen Wirbelgelenke behoben und der Körper hat so die Möglichkeit die Wirbelsäule selbst wieder gerade zu richten. Auf diese Weise wird mit minimalem Eingriff ein Maximum an Wirkung erzielt. Die Chiropraktik ist eine manuelle Therapie die nicht die Symptome sondern die Ursache des Leidens beseitigen will.

Die in den USA gelehrte Chiropraktik ist eine sanfte, gewaltlose und schmerzlose Therapie. Sie hat nichts mit den brutalen Dehnungen und Streckungen zu tun die früher unter Einrenken beschrieben wurden.

Indikationen der Chiropraktik
Die Chiropraktik wird vor allem bei Schmerzen der Wirbelsäule, Gelenke, Nerven und Muskeln angewandt.wie:

  • Schmerzen der LWS z.B Arthromyogene Funktionsstörungen der Wirbelsäule wie: Hexenschuss, blockierte Ileosakralgelenke, Ischias oder Schiefhals.
  • Schmerzen der Brustwirbelsäule, teils mit Ausstrahlungen in den Brustbereich. Hierbei sollte abgeklärt werden dass es sich nicht um Pectanginöse Beschwerden handelt (Beschwerden die vom Herz her ausgelöst werden.)
  • Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Benommenheit, deren Ursprung bei den Halswirbeln oder den Kiefergelenken liegt.
  • Bewegungseinschränkungen des Kopfes, der Arme und Beine

Behandlungsdauer
Ausser der Fingerfertigkeit desjenigen der die Chiropraktik ausführt muss natürlich berücksichtigt werden:

  • wie stark di Beschwerden sind
  • wie lange die Beschwerden schon bestehen
  • Jahrelang andauernde Beschwerden bedürfen oft mehrere Behandlungen
  • wie alt der Patient ist
  • und wie groß seine Ausdauer und sein Heilungswille sind

In den meisten Fällen ist jedoch bereits nach der ersten Behandlung eine Erleichterung der Beschwerden zu erwarten.

Eine lang andauernde Ischialgie oder andere jahrelang andauernde Beschwerden lassen sich meist nicht mit einer Behandlung beseitigen. Diese andauernde Beschwerden bedürfen oft mehrere Behandlungen.

Prinzipiell sind anfangs 2 Behandlungen je Woche notwendig, bei Eintreten der Besserung, einmal je Woche. Oft bringt eine Kombination mit Akupunktur, Akupunktmassage nach Penzel oder Neuraltherapie eine wertvolle Ergänzung zur Chiropraktik und unterstützt diese sehr stark bei der Beseitigung der Restbeschwerden.

Manchmal kommt es nach der Behandlung nochmals zu einer Verstärkung der Beschwerden dies kann daher kommen dass auch eine sanfte Manipulation die Bänder die die Wirbel zusammenhalten reizen kann und die Muskulatur die sich an die Fehlstatik gewöhnt hat versucht die alte Position wiederherzustellen. Dies ist eine normale Reaktion, ähnlich der Erstverschlimmerung bei der Homöopathie und klingt normalerweise nach 1 – 2 Tagen wieder ab.